rohe Kohlenstoffasermaterialien
Kohlefaser-Rohmaterialien stellen einen revolutionären Fortschritt in der Materialwissenschaft dar, indem sie außergewöhnliche Stärke mit bemerkenswert geringem Gewicht verbinden. Diese Materialien beginnen als organische Polymere, die aus langen, kettengleichen Molekülen bestehen, die in einer kristallinen Form ausgerichtet sind. Durch einen komplexen Prozess namens Verkohlung werden diese Polymere in einer sauerstofffreien Umgebung bei extrem hohen Temperaturen erhitzt, wodurch sie sich in starke Kohlefaserfilamente verwandeln. Das resultierende Material weist ein beeindruckendes Verhältnis von Stärke zu Gewicht auf, das traditionelle Materialien wie Stahl und Aluminium übertrifft. Kohlefaser-Rohmaterialien bestehen normalerweise aus dünnen Filamenten mit einem Durchmesser von etwa 5-10 Mikrometern, die hauptsächlich aus Kohlenstoffatomen bestehen, die zusammen in mikroskopischen Kristallen gebunden sind. Diese Kristalle sind parallel zur langen Achse des Fadens ausgerichtet, was die charakteristische Stärke des Materials schafft. Die Rohmaterialien unterziehen sich verschiedenen Oberflächenbehandlungen und Größenprozessen, um ihre Verträglichkeit mit unterschiedlichen Harzsysternen zu verbessern, was sie für die Fertigung von Verbundwerkstoffen geeignet macht. Ihre Vielseitigkeit ermöglicht Anwendungen in verschiedenen Branchen, von Luft- und Raumfahrt sowie Automobilindustrie bis hin zu Sportartikeln und erneuerbaren Energiesektoren. Die inhärenten Eigenschaften des Materials umfassen hohe Zugfestigkeit, niedrige thermische Ausdehnung und ausgezeichnete Chemikalienbeständigkeit, was es zur idealen Wahl für anspruchsvolle Anwendungen macht, in denen Leistung oberstes Ziel ist.